Die Wohnung nach dem Urlaub – 8 Veränderungen, die den Wiedereinstieg in den Alltag erleichtern
Nach der Rückkehr aus dem Urlaub nutzen wir unsere Wohnung wieder intensiver. Wir verlassen morgens zu einer bestimmten Zeit das Haus, arbeiten am Schreibtisch, bereiten Dinge für die Schule vor, kochen häufiger zu Hause und verbringen mehr Abende in den eigenen vier Wänden.
Deshalb sind die ersten Wochen nach dem Urlaub ein guter Zeitpunkt für ein paar kleine Veränderungen. Dabei geht es weder um eine Renovierung noch um eine vollständige Umgestaltung. Die Räume sollen uns vor allem wieder im Alltag unterstützen und die Rückkehr zur gewohnten Routine erleichtern.
Womit solltest du anfangen? Am besten mit den Dingen, die nach dem Urlaub besonders auffallen oder den gewohnten Tagesablauf zunehmend stören.
![]()
1. Räume nicht mehr benötigte Urlaubssachen weg
Ein kurzes Kleid über dem Stuhl, ein Strandball in der Zimmerecke, ein Hut auf der Kommode oder ein Koffer neben dem Kleiderschrank können schöne Erinnerungen wecken. Bleiben diese Dinge jedoch noch wochenlang sichtbar, befindet sich die Wohnung gewissermaßen weiterhin im Urlaubsmodus.
Die ersten Tage nach der Rückkehr sehen häufig ähnlich aus: Reisedokumente liegen auf dem Tisch, eine Strandtasche steht neben der Tür und auf der Kommode befinden sich noch die Sonnenbrille, die Kulturtasche und kleine Mitbringsel. Eine Zeit lang stört das niemanden. Nach und nach nehmen diese Dinge jedoch Platz ein, den du im Alltag brauchst.
Statt sofort einen Großputz zu beginnen, solltest du zunächst die Flächen freiräumen, die du täglich nutzt. Packe die Koffer aus und verstaue sie. Räume Strandzubehör, Reiseführer, Kulturtaschen und andere Dinge weg, die du in den nächsten Monaten voraussichtlich nicht benötigen wirst.
Räume außerdem den Esstisch, die Küchenarbeitsplatte, den Schreibtisch, die Kommode im Flur und den Nachttisch auf. Typische Sommersachen kannst du in den Schrank oder in einen separaten Behälter legen. Griffbereit bleiben nur die Dinge, die du jetzt brauchst.
Du musst dabei nicht alle Urlaubserinnerungen wegräumen. Ein Foto, eine Muschel oder ein kleines Reisesouvenir kann weiterhin Teil der Einrichtung bleiben. In erster Linie geht es darum, Gebrauchsgegenstände zu sortieren und wieder mehr Platz zu schaffen.
2. Richte im Flur eine feste Ablage für alles Wichtige ein
Im Urlaub müssen die Morgenstunden meist nicht so gut organisiert sein wie während der regulären Arbeits- oder Schulzeit. Nach der Rückkehr musst du wieder an Schlüssel, Geldbörse, Kopfhörer, Tasche oder Regenschirm denken. Der Morgen ist nicht der beste Zeitpunkt, um nach Dingen zu suchen, die am Vortag in verschiedenen Teilen der Wohnung abgelegt wurden.
![]()
Richte deshalb am Eingang einen festen Platz für alles ein, was du regelmäßig mitnimmst. Eine kleine Schale für Schlüssel und Geldbörse, eine Ablage für Dokumente, ein Haken für Handtasche oder Rucksack sowie ein Platz für den Regenschirm reichen bereits aus. Wenn du morgens Kopfhörer, einen Dienstausweis oder andere Kleinigkeiten mitnimmst, solltest du auch ihnen einen festen Platz zuweisen.
Leben mehrere Personen im Haushalt, kann jede einen eigenen Haken, ein eigenes Fach oder einen Organizer bekommen. So liegen die Dinge, die vor dem Verlassen des Hauses benötigt werden, nicht mehr in der gesamten Wohnung verstreut.
Bei dieser Gelegenheit kannst du den Flur von einem typischen Urlaubsbereich wieder in einen alltagstauglichen Eingangsbereich verwandeln. Strandtaschen, Hüte und Sandalen machen leichten Jacken, Schuhen für kühlere Tage und einem Regenschirm Platz. Schon diese kleine Veränderung kann den normalen Morgen besser organisieren.
3. Ordne den Kleiderschrank passend zu deiner aktuellen Garderobe
Nach dem Urlaub sind im Kleiderschrank häufig Shorts, Badebekleidung, Kleider und leichte T-Shirts besonders leicht zugänglich. Sommersachen, die du nun immer seltener trägst, kannst du in ein anderes Fach räumen.
Das bedeutet nicht, dass du gleich nach dem Urlaub die Winterjacke hervorholen musst. Die Temperaturen sinken allmählich. Deshalb ist eine Garderobenordnung, die auf die heißesten Wochen des Jahres ausgerichtet ist, bald nicht mehr praktisch. Lege Sweatshirts, Pullover, lange Hosen und eine leichte Jacke für kühlere Morgenstunden an einen gut erreichbaren Platz.
Diese einfache Neuordnung kann dir vor dem Verlassen des Hauses viel Zeit sparen. Statt morgens den Kleiderschrank nach etwas Wärmerem zu durchsuchen, hast du Kleidungsstücke griffbereit, die zum aktuellen Wetter passen.
![]()
4. Passe die Möbel an den täglichen Arbeits-, Schul- und Lernrhythmus an
Im Sommer funktioniert die Wohnung anders, weil wir mehr Zeit außerhalb des Hauses verbringen. Nach den Ferien gehören Arbeit, Schule und Hausaufgaben wieder zum Alltag, sodass das Zuhause erneut zum Ort vieler täglicher Pflichten wird.
Jetzt ist ein guter Zeitpunkt, um die Anordnung der Möbel und den Bereich rund um die Arbeits- und Lernplätze noch einmal zu prüfen.
Ein Schreibtisch, der im Sommer einen Großteil des Tages gut beleuchtet war, kann später schneller im Schatten liegen. Gleichzeitig kann die tiefer stehende Sonne auf dem Bildschirm reflektieren – gerade dann, wenn du wieder mehrere Stunden täglich dort verbringst.
Entferne Dinge vom Schreibtisch, die unnötig Platz einnehmen oder dich ablenken. Prüfe die Position des Stuhls, der Lampe und der am häufigsten verwendeten Gegenstände. Manchmal reicht es aus, den Schreibtisch zu drehen, den Sessel näher ans Fenster zu rücken oder die Lampe umzustellen, damit der Raum wieder besser zu den täglichen Aufgaben passt.
Wie sich ein Zimmer in verschiedene Bereiche gliedern lässt, haben wir ausführlicher im Artikel „Jugendzimmer – wie lassen sich Privatsphäre, Lernen und Erholung miteinander verbinden?“ beschrieben. Dasselbe Prinzip kann auch in anderen Räumen hilfreich sein. Wenn ein Zimmer zum Arbeiten, Entspannen und für die Freizeit genutzt wird, hilft bereits eine symbolische Trennung dieser Bereiche dabei, den täglichen Rhythmus zu ordnen.
5. Prüfe, ob deine Pflanzen noch am richtigen Platz stehen
Jede Pflanze hat eigene Bedürfnisse. Manche kommen gut mit einem schattigeren Standort zurecht, andere benötigen mehr natürliches Licht. Auch beim Gießen und bei der Pflege unterscheiden sich die Anforderungen.
Kontrolliere nach dem Urlaub nicht nur den Zustand deiner Pflanzen, sondern auch ihre Standorte. Wird ein Teil des Zimmers deutlich dunkler, müssen einige Pflanzen möglicherweise näher ans Fenster gestellt werden.
| Praktischer Tipp! |
Eine einfache Möglichkeit, die Pflege zu erleichtern, ist eine kurze Liste aller Pflanzen im Haus. Du kannst sie auf einem Blatt Papier oder in den Notizen deines Smartphones anlegen.
Notiere zu jeder Pflanze die wichtigsten Informationen: wie viel Licht sie benötigt, wie oft sie gegossen werden muss und ob es zusätzliche Anforderungen gibt, die leicht in Vergessenheit geraten.
Ein detaillierter Zeitplan ist nicht nötig. Ein paar kurze Notizen genügen, um schnell zu prüfen, welche Pflanzen nach dem Urlaub mehr Aufmerksamkeit brauchen und ob sie mit dem Wechsel der Jahreszeit umgestellt werden sollten.
6. Passe deine Rollos an die kürzer werdenden Tage an
Im Sommer möchten wir während eines großen Teils des Tages vor allem intensives Sonnenlicht reduzieren. Nach dem Urlaub verändert sich die Nutzung der Fensterdekoration. Morgens wollen wir das vorhandene Tageslicht möglichst gut nutzen, während die tiefer stehende Sonne später bei der Arbeit am Computer stören kann.
![]()
Die ersten Wochen nach der Rückkehr sind ein guter Zeitpunkt, um zu prüfen, ob deine vorhandenen Innenrollos noch dazu passen, wie du die Wohnung nutzt.
Wenn das Wohn- oder Esszimmer oder ein anderer Raum wieder zugleich als Arbeitsplatz dient, ist eine unkomplizierte Regulierung des Lichteinfalls besonders hilfreich. Bei Doppelrollos lässt sich der Lichteinfall durch die Position der abwechselnden Stoffbahnen verändern. Am Morgen kann das Fenster stärker geöffnet bleiben. Später kannst du das Licht reduzieren, wenn die Sonnenstrahlen direkt auf den Bildschirm oder den Tisch fallen.
Eine solche Lösung ist besonders praktisch in Räumen, die mehrere Funktionen erfüllen. Morgens frühstückst du dort, tagsüber arbeitest du und am Abend entspannst du dich. Durch die regulierbare Fensterabdeckung lässt sich der Lichteinfall leicht daran anpassen, wie du den Raum gerade nutzt.
7. Mehr Privatsphäre am Fenster – wie lassen sich Plissees nutzen?
Im Sommer können wir selbst am Abend lange das natürliche Licht nutzen. Nach dem Urlaub wird der Unterschied beinahe von Woche zu Woche deutlicher. Wir schalten die Lampen immer früher ein, wodurch der beleuchtete Innenraum von der Straße oder einem Nachbargebäude aus besser sichtbar wird.
In einer solchen Situation muss nicht immer das gesamte Fenster abgedeckt werden. Mit Plissees kannst du einen ausgewählten Bereich der Scheibe bedecken. So lässt sich der untere Teil auf Augenhöhe vor Blicken schützen, während der obere Bereich weitgehend frei bleibt.
![]()
Das ist beispielsweise in einem Wohnzimmer praktisch, dessen Fenster auf einen Gehweg in der Wohnanlage hinausgehen. Auch in der Küche, im Esszimmer oder an einem Schreibtisch in Fensternähe kann diese Lösung sinnvoll sein. Wenn es früher dunkel wird, trägt die Abdeckung des unteren Scheibenbereichs dazu bei, die Einblicke von außen zu begrenzen.
8. Bringe eine neue Farbe oder einen neuen Akzent in dein Zuhause
Nach der Rückkehr aus dem Urlaub entsteht häufig der Wunsch, die Wohnung ein wenig aufzufrischen. Dafür sind weder größere Anschaffungen noch eine vollständige Neugestaltung notwendig. Manchmal genügt eine neue Farbe oder ein Motiv, das an einigen Stellen wiederkehrt und einen vertrauten Raum etwas anders wirken lässt.
Das kann Olivgrün, Karamell, Terrakotta oder Bordeaux sein – aber ebenso gut ein ganz anderer Farbton, der zu deiner Wohnung passt. Die ausgewählte Farbe kann etwa auf einem Kissenbezug, einer kleinen Decke, einer Kerze oder einem Übertopf erscheinen.
Ein einzelner, wiederkehrender Akzent genügt, um dem Raum einen frischeren und harmonischeren Charakter zu verleihen. Möchtest du dezent auf den nahenden Herbst verweisen, kannst du wärmere oder gedecktere Farben wählen. Ein neutrales Rollo oder Plissee bildet dabei einen ruhigen Hintergrund für die neuen Accessoires. Beige, Creme oder Grau lassen sich sowohl mit ausdrucksstärkeren Farben als auch mit Holz, Keramik und natürlichen Stoffen kombinieren.
Fazit
Die Rückkehr in den Alltag erfordert keine umfassende Umgestaltung der Wohnung. Konzentriere dich zunächst auf das, was dich nach dem Urlaub tatsächlich stört, und nimm die Veränderungen nach und nach vor. So kann sich dein Zuhause wieder daran anpassen, wie dein gewöhnlicher Tagesablauf aussieht.
Manchmal genügt es, einige Bereiche aufzuräumen, den Schreibtisch anders zu positionieren oder die Nutzung der Fensterdekoration anzupassen. Solche kleinen Veränderungen bereiten die Wohnung auf die kommenden Wochen vor, ohne dass du das Gefühl bekommst, zum Ende des Sommers sofort alles verändern zu müssen.
Häufig gestellte Fragen
Womit sollte ich beim Aufräumen der Wohnung nach dem Urlaub anfangen?
Beginne mit den Bereichen und Gegenständen, die dich im Alltag am meisten stören. Verstaue Koffer, Strandzubehör, Reiseführer und Kulturtaschen. Räume anschließend den Tisch, die Küchenarbeitsplatte, den Schreibtisch, die Kommode im Flur und den Nachttisch auf. Urlaubserinnerungen können Teil der Einrichtung bleiben, solange sie keinen benötigten Platz beanspruchen.
Wie kann ich den Flur organisieren, damit ich morgens leichter das Haus verlassen kann?
Richte am Eingang einen festen Platz für alles ein, was du regelmäßig mitnimmst. Du kannst eine Schale für Schlüssel und Geldbörse, einen Haken für Tasche oder Rucksack, eine Ablage für Dokumente und einen Platz für den Regenschirm vorsehen. Leben mehrere Personen im Haushalt, kann jede einen eigenen Haken, ein eigenes Fach oder einen Organizer erhalten.
Wie bereite ich nach dem Urlaub einen Arbeits- oder Lernplatz vor?
Prüfe, ob die Position des Schreibtisches noch zu den Lichtverhältnissen und deinen täglichen Aufgaben passt. Entferne unnötige Gegenstände, kontrolliere die Position von Stuhl und Lampe und achte darauf, ob sich Licht im Bildschirm spiegelt. Manchmal genügt es, den Schreibtisch zu drehen, den Sessel näher ans Fenster zu rücken oder die Lampe umzustellen.
Wie nutze ich Innenrollos, wenn die Tage kürzer werden?
Passe die Position der Rollos an das vorhandene Tageslicht und die Nutzung des Raumes an. Morgens kannst du das Fenster stärker geöffnet lassen. Später lässt sich der Lichteinfall reduzieren, wenn die Sonnenstrahlen direkt auf den Bildschirm oder den Tisch fallen. Es lohnt sich daher, Innenrollos im Laufe des Tages entsprechend dem aktuellen Bedarf einzustellen.
Wie helfen Doppelrollos dabei, das Licht beim Arbeiten zu regulieren?
Mit Doppelrollos lässt sich der Lichteinfall durch die Position der abwechselnden Stoffbahnen regulieren. Morgens kannst du das Fenster stärker geöffnet lassen. Später lässt sich das Licht reduzieren, wenn es direkt auf den Bildschirm oder den Tisch fällt. Das ist besonders in Räumen praktisch, die im Laufe des Tages mehrere Funktionen erfüllen.
Wie kann ich Plissees für mehr Privatsphäre am Abend nutzen?
Mit Plissees kannst du nur einen ausgewählten Teil der Scheibe bedecken, sodass nicht das gesamte Fenster geschlossen werden muss. Du kannst den unteren Bereich auf Augenhöhe vor Blicken schützen und den oberen Teil stärker geöffnet lassen. Wenn es früher dunkel wird, trägt diese Einstellung dazu bei, die Sicht von der Straße oder einem Nachbargebäude in den beleuchteten Innenraum zu begrenzen.
Standard Plissee-Rollos
Verdunkelnde Plissee-Rollos
Honeycomb-Plissee-Rollos
Doppelrollos Tag & Nacht
Verdunkelungsrollos
Standardrollos
Dachfensterrollos nach Maß