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Reinigung von Plisseerollos – ein paar Tricks sind hilfreich
25.11.2024

Reinigung von Plisseerollos – ein paar Tricks sind hilfreich

Plissee-Reinigung leicht gemacht: Die besten Methoden

Plissees sollen uns möglichst lange dienen – idealerweise über viele Jahre hinweg. Damit das gelingt, sollten sie in einem guten technischen und optischen Zustand gehalten werden. Ist die Pflege von Plissees schwierig? Worauf sollte man achten?
Die Reinigung von Plissees ist grundsätzlich genauso einfach wie deren Montage. Es gibt jedoch einige Regeln, die beachtet werden sollten, damit Fensterplissees lange halten. Werden diese befolgt, kann man sich über lange Zeit an Sichtschutz und Raumverdunkelung erfreuen.

Wann sollte man Plissees reinigen?

Hin und wieder sollten sie gereinigt werden, aber zu häufiges Reinigen ist auch nicht empfehlenswert. In der Regel ist es sinnvoll, tätig zu werden, wenn der Stoff sichtbar verschmutzt ist. Verschmutzungen können durch Staub, Fett (besonders bei Plissees in der Küche), Spritzer oder andere Faktoren entstehen – je nach Einsatzort und Art der Verschmutzung. Im Wohnzimmer ist meist Staub das Hauptproblem, da die Plissees dort kaum mit Feuchtigkeit oder Schmutz in Kontakt kommen.

Im Kinderzimmer sind Plissees stärkeren Verschmutzungen ausgesetzt – Kinder können mit Filzstiften oder Farben darauf malen oder mit schmutzigen Händen anfassen. In solchen Fällen ist eine Reinigung offensichtlich notwendig. Gleiches gilt für die Küche – wo viel gekocht wird, gehören Dämpfe zum Alltag. Diese enthalten Feuchtigkeit, Fett und andere Rückstände, die sich auf der Plisseeoberfläche ablagern können.

Es lohnt sich, regelmäßig den Zustand des Materials zu kontrollieren und nur bei Bedarf zu reinigen. Die Plissee sollte optisch in gutem Zustand gehalten werden – das reicht meist aus, um ihre Lebensdauer zu verlängern.

Kann man Plissees reinigen?

Ja, diese Frage sollte man sich direkt zu Beginn stellen. Man könnte meinen, Plissees seien nicht zur Reinigung geeignet und müssten bei Verschmutzung ersetzt werden. Da sie relativ günstig sind, scheint das nicht teuer zu sein. Glücklicherweise ist das meist nicht nötig – die gute Nachricht: Plissees lassen sich effektiv reinigen. Oft sehen sie danach wie neu aus!

Lass dich also nicht täuschen – bevor dir jemand rät, ein verschmutztes Plissee zu entsorgen, solltest du versuchen, es zu reinigen. Im weiteren Verlauf dieses Artikels erklären wir, wie das geht.

Leichte Verschmutzungen und Staub

Staubmilben lassen sich in keinem Haushalt ganz vermeiden. Für die meisten Menschen sind sie kein großes Problem, aber Allergiker wissen, wie unangenehm sie sein können. Bei starken Allergien sollte der Wohnraum möglichst staubfrei gehalten werden, um Schnupfen, Niesen oder sogar Nasenbluten zu vermeiden. Keine Sorge – Plissees sind kein Produkt, das Allergiker komplett meiden sollten.

Staub von Plissees zu entfernen funktioniert ähnlich wie bei Möbeln. Wir empfehlen die Trockenreinigung – meist ist ein feuchtes Tuch nicht nötig, und zu viel Feuchtigkeit kann den Stoff beschädigen.

Trockenreinigung zur Staubentfernung

Es gibt mehrere Methoden zur Trockenreinigung. Die einfachste ist die Verwendung eines trockenen Tuchs. Wenn der Stoff nicht stark verschmutzt ist, reicht es meist, das Plissee ein paar Mal vorsichtig abzuwischen, um das ursprüngliche Aussehen wiederherzustellen. Das kann beliebig oft wiederholt werden – Trockenreinigung beschädigt den Stoff nicht, sofern er nur sanft abgewischt und nicht stark gerieben wird. Bei entsprechender Vorsicht ist diese Methode vollkommen sicher.

Wenn du befürchtest, mit einem gewöhnlichen Tuch zu viel Druck auszuüben, gibt es spezielle Produkte auf dem Markt, die Staub „wie ein Magnet“ anziehen – ganz ohne direkten Druck auf das Gewebe. Solche Produkte können ebenfalls zur Plisseereinigung verwendet werden. Sie sind nicht nur schonender für den Stoff, sondern meist auch effektiver als herkömmliche Tücher, da sie Staubmilben besser aufnehmen.

Reinigung mit dem Staubsauger?

Diese Idee mag ungewöhnlich erscheinen, kann aber sehr effektiv sein, wenn einige Vorsichtsmaßnahmen beachtet werden. Verwende den Staubsauger niemals bei geöffnetem Plissee – selbst bei niedrigster Stufe besteht ein hohes Risiko der Beschädigung.

Das Plissee sollte vollständig geschlossen sein, damit der Stoff eine kompakte Oberfläche bildet. Dann den Staubsauger auf niedrigste Stufe stellen und eine weiche Bürste verwenden, um das Gewebe zu schützen. Meist ist das Ergebnis schnell und zufriedenstellend – besonders wenn sich bereits viel Staub angesammelt hat.

Und wenn Trockenreinigung nicht ausreicht?

Die Trockenreinigung ist gut gegen Staub, reicht bei stärkeren Verschmutzungen jedoch oft nicht aus. Eine Fettschicht auf Küchenplissees lässt sich praktisch nicht mit einem trockenen Tuch entfernen. Um den guten Zustand zu erhalten, ist in solchen Fällen eine feuchte Reinigung nötig. Doch wie geht das, ohne den Stoff zu beschädigen?

Wie wird feucht gereinigt?

Bei leichten Flecken, die sich trocken nicht entfernen lassen, ist ein feuchtes Tuch eine gute Lösung. Zunächst jedoch sollte der Staub vom Plissee entfernt werden. So lassen sich Verschmutzungen leichter entfernen – das Abwischen mit einem feuchten Tuch auf staubiger Oberfläche ist wenig effektiv. Feuchter Staub verklumpt und haftet stark am Gewebe. Deshalb zuerst den Staub entfernen – das erspart dir späteren Ärger. Wie das geht, haben wir bereits erklärt.

Wahl der Reinigungsmittel und Tücher

Verwende ein mildes Reinigungsmittel – am besten eine Schüssel mit lauwarmem Wasser und etwas Spülmittel mit Fettlösekraft. Das Wasser sollte lauwarm, niemals heiß sein, da hohe Temperaturen den Stoff beschädigen können. Kaltes Wasser ist hingegen weniger effektiv und unangenehmer beim Reinigen. Lauwarmes Wasser erhöht die Wirkung des Reinigungsmittels – schließlich spülen wir auch unser Geschirr mit warmem Wasser. Dennoch sollte übermäßige Hitze vermieden werden.

Auch das Reinigungstuch sollte sorgfältig ausgewählt werden. Es sollte nicht nur weich sein, um das Material zu schonen, sondern keine Flusen hinterlassen. Wenn nach der Reinigung Fasern auf dem Stoff bleiben, ist wenig gewonnen. Ein weiches Tuch minimiert die Reibung und erleichtert das Reinigen, ohne den Stoff zu beschädigen.

Ohne Demontage – aber vorsichtig!

Die feuchte Reinigung kann auch durchgeführt werden, ohne das Plissee vom Fenster zu entfernen. Achte lediglich darauf, dass du freien Zugang zum Fenster und zum gesamten Rollo hast. So verhinderst du ungewollte Bewegungen, die das Plissee beschädigen könnten. Natürlich kannst du es auch abnehmen, aber nötig ist das nicht. Aufgrund der Montageart ist das sogar nicht empfehlenswert.

Auch bei der Verwendung eines feuchten, weichen, fusselfreien Tuchs ist Vorsicht geboten! Übe keinen zu starken Druck aus und vermeide intensives Reiben. Zu starkes Reiben kann die Verschmutzung zwar entfernen, aber auch die Stoffstruktur beschädigen. Entsteht ein Loch, bleibt nur der Austausch – das alte Plissee muss entsorgt oder recycelt werden. Vermeide auch das Durchnässen des Stoffes – das kann seine Eigenschaften beeinträchtigen.

Achtung bei Thermostoffen!

Besondere Vorsicht ist geboten, wenn das Plissee aus thermoisolierendem Stoff besteht. Die Aluminiumbeschichtung sollte nicht mit Feuchtigkeit in Kontakt kommen. Nur die unbeschichtete Seite darf vorsichtig abgewischt werden.

Und bei stärkeren Verschmutzungen?

In manchen Fällen können Plissees von Hand gewaschen werden. Maschinenwäsche ist nicht empfehlenswert, da sie sowohl das Gewebe als auch Kunststoffteile beschädigen kann. Wie wäscht man also ein Plissee sicher?

Waschen ist eine Option bei stärkeren Verschmutzungen. Bei kleinen, weniger hartnäckigen Flecken solltest du zunächst versuchen, diese mit einem weichen, feuchten Tuch zu entfernen. Erst wenn das nicht hilft, kannst du über Handwäsche nachdenken. Bedenke jedoch, dass es keine Garantie gibt, dass das Plissee danach wieder wie neu aussieht.

Wie wird gewaschen?

Der erste Schritt ist – wie bei der feuchten Reinigung – das Entfernen von Staub mit einem trockenen Tuch oder Staubmagnet. So verhinderst du, dass sich Staub im Wasser sammelt. Das kannst du tun, bevor du das Plissee vom Fenster nimmst.

Am besten wäscht man Plissees in der Badewanne. Bereite kaltes Wasser (maximal 30°C) mit einem milden Waschmittel vor, z. B. Feinwaschmittel. Das Rollo in Wasser eintauchen und vorsichtig reinigen. Danach ausspülen, um Reinigungsreste zu entfernen. Nach dem Waschen vorsichtig ausdrücken, das Plissee zusammenfalten und geschlossen trocknen lassen. Wird es im geöffneten Zustand getrocknet, kann es sich verformen und unbrauchbar werden.

Beim Trocknen sollte das Plissee ab und zu geöffnet und wieder geschlossen werden. So wird ein Verkleben des Stoffes verhindert. Nach dem Trocknen lassen sich verklebte Schichten nicht mehr trennen.

Wichtige Einschränkungen beim Waschen

Beim Waschen von Plissees ist besondere Vorsicht geboten und einige Regeln müssen beachtet werden. Diese Methode eignet sich nicht für Thermostoffe oder Wabenplissees. Kontakt der Aluminiumschicht mit Feuchtigkeit kann den Stoff dauerhaft beschädigen.

Wassertemperatur

Zu warmes Wasser kann allen Stoffarten schaden, die bei Plissees verwendet werden. Wie bereits erwähnt, sollte das Wasser kalt oder lauwarm (max. 30 °C) sein. Höhere Temperaturen schwächen die Fasern und können den Stoff verformen.

Bügeln unbedingt vermeiden

Plissees zu bügeln ist eine sehr schlechte Idee. Die Hitze des Bügeleisens kann das Material zerstören, und das Plissee kann seine Form und Struktur verlieren. Es könnte „plattgedrückt“ werden und seine optischen und funktionellen Eigenschaften verlieren.

Trocknungsdauer

Das Trocknen von Plissees nach dem Waschen erfordert Geduld. Es dauert in der Regel länger als 12 Stunden und kann nicht beschleunigt werden. Der Stoff muss natürlich trocknen, um seine Eigenschaften und sein Aussehen zu bewahren. Eine Beschleunigung des Prozesses kann zu Verformungen führen.


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